ich.

Mein Name ist Anna.

Medien(kultur)wissenschaft(en). Das ist mein „Beruf“.

Kinder- und Jugendpolitik. Das ist mein Hobby.

Alles hinterfragen, die Stirn in Falten legen. Das ist meine Leidenschaft.

Auf meinem Blog schreibe ich über Dinge und Gefühle, über die viele Menschen lieber schweigen. Ich möchte nicht schweigen. Ich möchte, dass wir drüber reden.

http://annagrebe.de/

2 Gedanken zu “ich.

  1. Sergio Larrain Retrospektive und Henri Cartier-Bresson´s Mexiko auch in München im Kunstfoyer:

    AUSSTELLUNG
    HENRI CARTIER-BRESSON. MEXIKO & SERGIO LARRAIN. RETROSPEKTIVE
    25. März bis 9. Juni 2014
    Die Ausstellung widmet sich zwei MAGNUM Fotografen: Sie zeigt eine Auswahl von Henri Cartier-Bressons Momentaufnahmen auf den Straßen Mexikos und präsentiert das Werk des chilenischen Fotografen Sergio Larrain zum ersten Mal in Deutschland in einer Retrospektive.

    KUNSTFOYER
    Versicherungskammer Kulturstiftung
    Maximilianstraße 53, 80530 München
    Täglich 9:00 – 19:00 Uhr
    Eintritt frei
    Tel. 089 / 2160 2626
    http://www.versicherungskammer-kulturstiftung.de
    kunstfoyer@vkb.de

    INFO
    „Wir leben in einer privilegierten Welt. Man braucht sich nur umzuschauen, um die Unterschiede zu sehen. Aber diese Privilegien muss man in den Dienst einer Sache stellen, an die man glaubt.“ Henri Cartier-Bresson
    Sie waren Pioniere des Fotojournalismus. Sie waren Idealisten mit humanitärem Anspruch: Henri Cartier-Bresson, Robert Capa, George Rodger, David Seymour und William Vandivert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten sie die Agentur Magnum – bis heute die renommierteste Fotoagentur der Welt.
    In seiner Reihe zur Dokumentarfotografie widmet sich das Kunstfoyer zwei Magnum-Fotografen: Dem legendären französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson (1908-2004) mit seinen Momentaufnahmen von den Straßen Mexikos der 30er und 60er Jahre und dem Chilenen Sergio Larrain (1931-2012), dessen Werk und Lebensweg kaum bekannt sind. In Deutschland wird Larrain zum ersten Mal mit einer groß angelegten Retrospektive präsentiert.
    Sergio Larrain und Henri Cartier-Bresson haben ähnliche Motive favorisiert. Beide kamen aus großbürgerlichen Familien, doch rebellierten sie gegen ihre wohlhabende Herkunft. Wie viele ihrer Künstlerkollegen und Literaten interessierten sie sich besonders für Außenseiter und Randfiguren der Gesellschaft und bewunderten sie für ihr unmittelbares und unverfälschtes Sein. Cartier-Bresson erinnerte sich noch Jahrzehnte später an seine beiden Mexiko-Reisen: „Mexiko – was für eine Gewalttätigkeit und Leidenschaft!“. Auf der Suche nach dem existentiell Menschlichen entstanden einfühlsame Milieuschilderungen, die den abgebildeten Personen stets ihre Würde belässt und sie mit einem Hauch von Poesie umgibt. Eine Vorgehensweise, die zugleich sozial engagiert und ästhetisch motiviert ist. Dramatisches Licht, intensive Schatten und experimentelle Bildausschnitte prägen die Schwarz-Weiß-Bilder von Straßenkindern, Prostituierten oder Bettlern. Die sogenannten Außenseiter sind reich an vieldeutiger Gestik und Mimik.
    1961 wurde Sergio Larrain auf Empfehlung seines Freundes Henri Cartier-Bresson Mitglied der Agentur Magnum Photos. Doch zwischen den renommierten Kollegen fühlte sich der zurückhaltende und kontemplative Chilene nicht wohl. Er kam mit der journalistischen Auftragsarbeit nicht zurecht. Nach anstrengenden Reportagen über den Algerienkrieg, die Hochzeit des Schahs von Persien sowie über die sizilianische Mafia, zog er sich 1963 in seine Heimat Chile zurück. Er blieb dort während der Militärdiktatur, arbeitete weiter als Magnum-Korrespondent und führte ein zurückgezogenes spirituelles Leben.
    Die Retrospektive im Kunstfoyer wurde von Agnès Sire für die Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris kuratiert. Sie verfolgt Larrains fotografische Eindrücke der Jahre 1950-1963 in Chile, Bolivien, Peru sowie in Sizilien, in London und Paris und thematisiert seine spirituellen Zeichnungen und Texte. Im Kunstfoyer wird ergänzend das „mexikanische Tagebuch“, ein fotografischer Zyklus von Henri Cartier-Bresson, gezeigt. In der Gegenüberstellung der beiden Werke werden Parallelen sowie Unterschiede der ästhetischen Konzepte deutlich.
    DIE AGENTUR MAGNUM
    Die legendäre Agentur Magnum wurde 1947 von Fotografen für Fotografen gegründet – von Männern, die in den turbulenten dreißiger Jahren und im Krieg wichtige Dokumentationen gemacht haben. Auch nach Kriegsende hatten die Reportagefotografie und die auflagenstarken Illustrierten Hochkonjunktur. Bei aller Unterschiedlichkeit der Charaktere und Biografien ihrer Mitglieder gab es doch einige entscheidende gemeinsame Nenner: die Magnum-Ethik, wie sie von Henri Cartier-Bresson formuliert wurde, „Zeugnis abzulegen, von den Narben der Welt“ und die Durchsetzung des Urheberrechts: Fotos nach ihren eigenen Vorstellungen zu machen, zu verkaufen und in den geeigneten Kontext zu stellen. Zu versuchen, den Markt anzuführen, statt ihm einfach nur zu folgen.

    BEGLEITBUCH ZUR AUSSTELLUNG
    Sergio Larrain
    Hrsg. Agnès Sire
    Text von Gonzalo Leiva Quijada
    Deutsch
    400 Seiten, ca. 380 ills.
    Hatje Cantz Verlag, 2014
    ISBN 978-3-7757-3828-6

    ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
    Freitag 09.05.2014
    12.30 Uhr und 18.00 Uhr
    Donnerstag, 22.05. 2014,
    12.30 Uhr und 18.00 Uhr
    Dienstag, 03.06. 2014,
    12.30 Uhr und 18.00 Uhr
    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei

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